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Die Preisträger 2012

Preisverleihung im Alten Rathaus

Silke Gross und Gerd Hönscheid-Gross

1. Platz, Kategorie Geschäftskunden                                                                                                                       

Villa Emma eG

Silke Gross und Gerd Hönscheid-Gross

Bonn, Vilich-Müldorf

 

Projekt: „Mehrgenerationenwohnprojekt“

  • Mehrfamilienhaus (Neubau) mit elf Wohnungen
  • gegründet auf Initiative hochengagierter Bonner
  • hohe Wärmedämmung
  • Zentrale Holzpelletsheizungsanlage
  • Photovoltaikanlage
  • Dreifachverglasung der Fenster

 

Das sagen die Preisträger:

„Es ist wunderbar, dass all die Anstrengungen, ein ökologisch nachhaltiges und sozialinclusives Wohnmodell zu schaffen, so gewürdigt werden.

Wir haben mit bürgerschaftlichem Engagement eine Vision neuen Wohnens umgesetzt, die gesellschaftlich wichtig und zukunftsweisend ist und das Wohnviertel bereichert. Durch die hochwertige ökologische Ausstattung des Wohngebäudes tragen wir zur Ressourcenschonung bei und reduzieren gleichzeitig die Betriebs-und Nebenkosten.

Das Besondere am Konzept ist das gemeinschaftlich generationenverbindende Wohnen, das Genossenschaftsmodell, die Nachbarschaftseinbindung, die Mischung von behindert und nicht behindert sowie das bürgerschaftliche Engagement.“

 


Claudia Luppertz und Thomas Zosel

1. Platz, Kategorie Privatkunden

Claudia Luppertz und Thomas Zosel mit Jannick und Nils

Bonn-Dransdorf

 

Projekt: "Aus alt wird energiesparend"

  • Energetische Komplettsanierung des Hauses (Baujahr 1965)
  • Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung statt Nachtspeicherheizungen
  • Dreifachverglasung der Fenster
  • Photovoltaikanlage
  • Dämmung in Holzverschalung
  • Bildung von Fahrgemeinschaften

 

Das sagen die Preisträger:

„Wir haben Nachtspeicheröfen gegen eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung getauscht und eine sehr dicke Dämmung angebracht, die ökologisch mit Feinflocken gefüllt ist. Zudem installierten wir eine Solaranlage und neue Passivhausfenster. Das Besondere an unserem Projekt ist, dass die Maßnahmen uns ermöglichen, Energie erst gar nicht zu verbrauchen und da, wo es nötig ist, möglichst den durch Sonnenenergie hergestellten Strom zu verwenden. Hoffentlich wird unser Projekt Nachahmer finden und andere Menschen dazu anregen, energiesparend zu sanieren oder zu bauen."


Dana und Jochen Klein

2. Platz, Kategorie Privatkunden

Dana und Jochen Klein mit Maike

Bonn-Dottendorf

 

Projekt: "Plus-Energiehaus"

  • Neubau als Niedrigenergiehaus
  • Passive Kühlung
  • Energieeffiziente Haushaltsgeräte
  • Erdwärmepumpe
  • Wärmerückgewinnung aus kontrollierter Wohnraumlüftung
  • Photovoltaikanlage

 

Das sagen die Preisträger: „Energieeffizienter bauen - und das sieht man an unserem Haus - ist gar nicht so schwer und teuer. Das Besondere an unserem Projekt ist, dass wir mit geringem Mehraufwand und guter Planung ein Plusenergiehaus erstellt haben, ohne Einschränkung bei der Nutzung in Kauf nehmen zu müssen. Aus unserer Sicht ist ein Element unseres Konzeptes sehr interessant für Nachahmer: die Wärmepumpe. Für gut gedämmte Häuser ist dies die ideale Wärmequelle, da sie sparsam mit Energie umgeht und für den Sommer den Kühlbedarf übernehmen kann. Außerdem fallen keine Wartungskosten an und bei Bezug von Ökostrom bzw. selbst erzeugtem Strom fallen keine oder nur sehr wenig CO2-Emissionen an."


Familie Schlesiger-Pungel

3. Platz, Kategorie Privatkunden

Sonja Schlesiger-Pungel und Sebastian Pungel mit Jakob und Jonathan

Bonn-Ippendorf

 

Projekt: "Villa Weitblick"

 

  • Energetische Komplettsanierung des Hauses (Baujahr 1959)
  • vollständige Wärmedämmung
  • Austausch der Fenster und Türen
  • Ersatz der alten Ölheizung durch Pelletsheizung mit Solarunterstützung
  • Solarthermische Warmwasserversorgung

 

Das sagen die Preisträger:

 

„Wir haben die komplette Hülle unseres Hauses erneuert und dabei besonders Wert auf eine starke Wärmedämmung gelegt. Unsere alte Ölheizung haben wir gegen eine moderne Holzpelletsheizung mit Warmwassererzeugung über Solarthermie ausgetauscht – wir glauben, dass gerade angesichts der steigenden Gas- und Erdölpreise diese Maßnahme Nachahmer finden wird. Das Besondere ist, dass wir während des gesamten Umbaus im Haus weiter gewohnt haben."